Laborhilfsmittel

Laborhilfsmittel sind die Werkzeuge, die bei jedem Versuch mitlaufen, ohne selbst Messwerte zu liefern. Gestelle halten Reagenzgläser aufrecht, Stopfen verschließen Kolben und Trichter führen Pulver oder Flüssigkeiten in enge Öffnungen. Etiketten und Marker halten fest, was in welchem Gefäß steckt. Fehlt eines dieser Teile, steht der Versuch still.

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Welche Laborhilfsmittel gibt es?

Zum Entnehmen und Überführen fester Substanzen dienen Instrumente wie Spatel, Löffel, Pinzetten und Scheren aus Edelstahl oder PTFE. Kolben, Büretten und Kühler hängen über Heizplatte oder Magnetrührer an Stativmaterial aus Stangen, Muffen, Klemmen und Ringen. Als Analysentrichter für Filterpapier oder als Pulvertrichter mit weitem Auslauf gibt es Trichter aus Glas, Polypropylen oder Edelstahl. Stopfen aus Naturgummi, Silikon oder PTFE sowie Schliffstopfen verschließen Gefäße dicht. Schläuche und Verbinder leiten Wasser, Gas oder Vakuum zum Gerät. Reagenzglasgestelle, Kleinteilebehälter, Folien, Beutel, Etiketten und Laborschreiber runden die Ausstattung ab.

Laborzubehör passend zum Einsatzbereich

Im Praktikum entscheiden Robustheit und Preis, während im Analysenlabor Chemikalienbeständigkeit und Rückstandsfreiheit den Ausschlag geben. Edelstahlspatel halten jahrelang, doch bei Proben, die keine Metallspuren vertragen, greifen Sie zu PTFE oder Porzellan. Silikonstopfen vertragen Temperaturen bis 200 °C, quellen aber in vielen Lösungsmitteln. Naturgummi kostet weniger und reicht für wässrige Systeme. Wer Flüssigkeiten dosiert, ergänzt die Ausstattung um Pipettierhilfen und Messgefäße aus der Volumetrie. Bei Verbrauchsmaterial wie Etiketten, Folien oder Beuteln sollten Packungsgröße und Format zum Verbrauch passen, weil angebrochene Packungen sonst nur Lagerplatz blockieren.

Laborhilfsmittel gezielt auswählen

Drei Fragen klären die Wahl: Welche Chemikalien und Temperaturen wirken auf das Teil ein, wie oft nutzen Sie es, und muss es zu vorhandenen Geräten passen, etwa zur Schliffgröße NS 29 oder zum Stangendurchmesser 12 mm. Muffen und Klemmen greifen nur bei passendem Stangendurchmesser, und Stopfen dichten nur in der richtigen Größe. Eine einmal sauber aufeinander abgestimmte Grundausstattung spart später Suchzeit und Fehlkäufe.

Laborhilfsmittel bei Reiss Laborbedarf

Vom Reagenzglasgestell über Instrumente, Trichter, Stopfen und Schläuche bis zu Stativmaterial und Kennzeichnungsmaterial steht das Sortiment im Onlineshop bereit, insgesamt über 50.000 Artikel. Unser Team berät Sie, wenn Sie ein Labor neu einrichten oder eine Bestellliste zusammenstellen.

FAQ

Was sind Laborhilfsmittel?

Der Sammelbegriff steht für Arbeitsmittel ohne eigene Messfunktion, die Versuche erst möglich machen: Gestelle, Instrumente, Trichter, Stopfen, Schläuche, Stativmaterial, Kleinteilebehälter, Folien, Etiketten und Werkzeug.

Welche Laborhilfsmittel braucht ein Labor am häufigsten?

Spatel und Pinzetten, Reagenzglasgestelle, Stopfen in den gängigen Größen, Stativmaterial und Etiketten. Weil diese Teile verschleißen, verloren gehen oder zwischen Arbeitsplätzen wandern, lohnt sich ein kleiner Vorrat.

Welches Material eignet sich für Spatel und Pinzetten?

Edelstahl deckt die meisten Aufgaben ab. Sobald Proben keine Metallspuren vertragen, etwa in der Spurenanalytik, kommen PTFE oder Porzellan zum Zug.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Auf Beständigkeit gegen die eingesetzten Chemikalien, auf die Passung zu vorhandenen Geräten wie Schliffgröße oder Stangendurchmesser und auf Packungseinheiten, die zum Verbrauch passen.

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